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Von Expertise profitieren und Austausch stärken

Delegation aus Niedersachsen zu Gast bei BioRN Life Science Cluster Rhein-Neckar


  • Eine rund 20-köpfige Delegation mit Spitzenvertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Region Süd-Niedersachsen besuchte BioRN Life-Science Cluster Rhein-Neckar und sprach mit Vertretern der Landesregierung Baden-Württemberg und BioRN.

  • Vorgestellt wurden Meilensteine der Entwicklung des Life Science Ökosystems Rhein-Neckar sowie Konzepte und

Credit BioRN

Instrumente zur Stärkung der Translation und Gründungsdynamik in der Region

  • Staatssekretäre aus Niedersachsen zeigen sich beeindruckt. Der BioRN Leuchtturm fungiert als Vorbild für angestrebtes Life-Science Cluster Projekt


Heidelberg, 04. August: Was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren und welche strategischen Maßnahmen müssen Land, Kommune und Institutionen vorantreiben, um die Region Süd-Niedersachsen rund um Göttingen zu einem innovativen Life-Science Ökosystem auszubauen? Diese Fragen wurden beim Besuch einer 20-köpfigen Delegation mit Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Niedersachsen eingehend beleuchtet.


Das Life Science Ökosystem Rhein-Neckar ist Vorbild für aufstrebende Regionen: als Leuchtturm von internationaler Strahlkraft und auf dem Weg sich zu einem der erfolgreichsten internationalen Spitzencluster zu entwickeln dient es als Vorbild und Impulsgeber.

Meilensteine in der Entwicklung, wie die Ansiedelung von Biolabs, dem US Startup Inkubator, in Heidelberg sowie beLAB 2122, dem ersten „BRIDGE" – Projekt von Evotec und Bristol Myers Squibb mit 5 Forschungsinstituten aus der Region fördern die Beschleunigung der Translation von Forschung in die kommerzielle Entwicklung in Heidelberg. Dies wird möglich durch ein exzellentes Cluster Management von BioRN, das die Entwicklungen im Ökosystem seit 26 Jahren stetig vorantreibt.


Das von BioRN maßgeschneiderte Programm startete mit einer Vorstellung des BioRN Life Science Clusters Rhein-Neckar und einer Besichtigung des Innovationscampus Heidelberg. Einblicke zur Entwicklung einer Infrastruktur für Life-Science Gründer wurden ebenso abgedeckt wie Fragen zu Cluster- und Wirtschaftsförderung von Seiten des Landes und den Städten Mannheim und Heidelberg.


„Der BioRN Life Science Cluster Rhein-Neckar hat sich über die letzten 20 Jahre zu einem der größten Biotechnologie-Cluster entwickelt. Einen ähnlichen Ansatz zur Stärkung der fach- und themenübergreifenden Kooperation sowie des wechselseitigen Wissens- und Technologietransfers verfolgt das baden-württembergische Wissenschaftsministerium mit seinen Innovationscampus-Modellen. Hier entfaltet sich internationale Strahlkraft in der Kombination aus exzellenter Wissenschaft und Nachwuchsförderung, aus Grundlagenforschung und Anwendungsbezug, aus forschungs- und technologieaffinen Unternehmen und einem dynamischen Gründerumfeld. Der vom Land Baden-Württemberg jüngst mit rund 50 Millionen Euro geförderte Innovationscampus ‚Health and Life Science Alliance‘ hier in der Rhein-Neckar Region steht im regelmäßigen Austausch mit BioRN, um so den wichtigen Kontakt zur Wirtschaft in diesem Sektor sicherzustellen. Der Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen über den bestmöglichen Aufbau und die Wirkungsweise solcher Cluster ist überaus hilfreich und spannend“, erklärt Ministerialrat Dr. André Schmandke, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg


„Unsere Expertise an aufstrebende Life-Science Regionen weiterzugeben ist uns ein großes Anliegen. Die aktive Vernetzung mit anderen Clustern stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Life-Science Standortes Deutschland“, betont Julia Schaft, Geschäftsführerin von BioRN und Sprecherin des AK-BioRegio.


„So ein Leuchtturm ist kein Zufalls-, sondern ein gewolltes Gemeinschaftsprodukt“ sagt der Landrat Marcel Riethig vom Landkreis Göttingen. „Das Ökosystem in Heidelberg zeichnet sich durch die vorbildliche Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Land Baden-Württemberg aus. Die Vernetzungsdichte im Umkreis von 100 km ist beeindruckend. So hat die Region ein positives Image als Forschungs- und Wissenschaftsstandort, gute internationale Kontakte zu Investoren und Labore für Ausgründungen. Flächen stehen für Unternehmen zur Verfügung. Diejenigen, die die Gründungswilligen unterstützen, richten sich ganz nach deren Bedarf. Die Strategie des Landes und der Kommunen setzt voll auf Zukunftsthemen und begleitet die Akteure dabei, sich den Megatrends anzupassen, Prozesse umzustellen und die eigenen Stärken zu stärken,“ erläutert Riethig


Staatssekretäre zeigen sich beeindruckt:

Die Staatssekretäre der verschiedenen niedersächsischer Ministerien, die an der Reise teilgenommen hatten, äußern sich durchweg beeindruckt.

So kommentiert Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung: „Life Science ist für Süd-Niedersachsen ein wichtiger Faktor der Regionalentwicklung. Mit der Life Science Factory, dem Life Science Valley, dem Gesundheitscampus sowie weiteren Einrichtungen sind dort bereits wichtige Initiativen gestartet. Nun gilt es, den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu stärken und das Thema in der Region als Alleinstellungsmerkmal zu festigen. Der Erfahrungsaustausch mit dem Innovationscampus Heidelberg unterstützt uns in diesem Prozess.“


„Wissenschaft als treibender Motor für eine zukunftsweisende regionale Entwicklung – diese Rolle wollen wir in Zukunft weiter stärken. Die herausragende Forschung von Universität und der Universi-tätsmedizin Göttingen sowie weiterer Forschungseinrichtungen hat enormes wirtschaftliches Poten-zial für die Region Südniedersachsen. Um dieses zu entfalten, braucht es starke Partner in der Region. Heidelberg hat dazu ein Netzwerk geschaffen, das inspirierend ist. Wir haben viele Anregungen bekommen“, fasst Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Schachtner seine Eindrücke zusammen.


Frank Doods, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung sagt: „Südniedersachsen ist ein besonders starker Standort im Bereich der Lebenswissenschaften. Insbesondere die Nähe zur Universität Göttingen zieht zahlreiche Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen an. Durch den engen Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft können wissenschaftliche Erkenntnisse schnell für Patienten im medizinischen Alltag zugänglich gemacht werden. Mit unserem Innovationsnetzwerk Life Sciences - BioRegioN stärken wir diese so wichtige Schnittstelle. Dies ist auch eines der Ziele des Innovationscampus Heidelberg.

Insofern liefert uns der Besuch dort wichtige Impulse für die weitere positive Entwicklung der Life Science-Branche nicht nur im Raum Göttingen, sondern in ganz Niedersachsen.“


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